Boudoir

Camille, nude
Camille in the forest

Naked woman looking through the window

Naked tattooed woman on the balcony

Nude in the forest
Camille enjoy the green forest

ritratto di nudo

portrait bianco e nero

pascal licht elizabeth light-34

nude, portrait

pascal-licht-masha-19

Un boudoir è una stanza privata di una signora, un salotto o uno spogliatoio, di moda nel XVIII secolo. Il termine deriva da verbo francese “bouder”, che significa “mettere il broncio”[1].

Storicamente, il boudoir formava parte di una suite privata di una signora, insieme con una sala da bagno e uno spogliatoio, ed era adiacente alla camera da letto. Successivamente divenne l’equivalente del gabinetto, nel senso di studio, per l’uomo. In un periodo successivo venne usato come un salotto privato e per altre attività come il ricamo, il disegno, lo studio della musica o per divertenti incontri intimi.

Nei Caraibi colonizzati dal Regno Unito, il boudoir è uno spazio di fronte alla casa in cui le donne intrattenevano la famiglia e gli amici.

D

Ein Boudoir [bu’dwa:R] (frz. boudoir, von frz. bouder = schmollen, schlecht gelaunt sein) bezeichnete ursprünglich einen kleinen, elegant eingerichteten Raum, in den sich die Dame des Hauses zurückziehen konnte. Später bezeichnete das Boudoir allgemein das Ankleidezimmer. Bis heute ist der Begriff auch im Deutschen gebräuchlich. In Marquis de Sades Klassiker „Die Philosophie im Boudoir“ wurde der Rückzugsraum der Frauen mit erotischen Inhalten aufgeladen.

Es findet sich häufig als Raumbezeichnung zwischen Wohn- und Schlafzimmer auf Grundrissplänen der klassischen Moderne und stellt damit einen festen Begriff in der Architektur dar. In Frankreich ist die Bezeichnung zudem für einen Löffelbiskuit (englisch Ladyfinger) gebräuchlich. Dies soll auf die „Boudoir-Politik“ Talleyrands in feinen Hinterzimmern zurückzuführen sein, wo man den Gästen feines, leichtes Gebäck reichte. In Deutschland ist der Begriff beim Patentamt für diese Warengruppe durch einen Anbieter geschützt.

Der Boudoirmalerei zugeordnet werden bestimmte, im 18. Jahrhundert für die Verwendung in Privatgemächern vorgesehene Werke mit heiteren und sinnlichen Motiven, beispielsweise Gemälde von François Boucher.

Der Begriff steht seit dem 20. Jahrhundert zudem für einen bestimmten Stil der Fotografie. Hierbei ist das Motiv typischerweise eine Dame in erotischer Wäsche, oft Spitze oder Seide, die in einem gediegen bis historisch wirkenden Wohn-Schlaf-Bereich posiert. Digitale Bildbearbeitungseffekte (Schwarz-Weiß, Sepia, Vignetten) unterstützen diesen Retro-Look.

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